Dellach im Gailtal
Gesellschaftsausflug 2011
Im Juni 2011 war es wieder soweit. 27 Mitglieder und Freunde der KKG begaben sich, nun schon zum 5. Mal auf die Tour nach Kärnten ins schöne Obergailtal. Ziel war der Ort Dellach und der Besuch bei unseren einheimischen Mitgliedern. Ist doch der Wirt des größten Gasthofes dort auch Mitglied und Konsul unserer Gesellschaft. Ein ausgeklügeltes Programm von Präsident Enno erwartete die Teilnehmer. Ausflüge nach Slowenien, Venedig, Ödenhütte und natürlich auf die Alm.
Donnerstagvormittag ging es zuerst nach Kranjska Gora. Lecker essen und natürlich Zigaretten kaufen. Der erste Abend war natürlich dem allgemeinen Wiedersehen mit den dortigen 5 Mitgliedern gewidmet. Es wurden auch nur einige "kleine" Bierchen getrunken, die zum Glück niemand gezählt hat. Denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn es hieß auf nach Venedig.
Freitag
Nach einer Fahrt durch ein starkes Gewitter erwartete uns in Venedig doch ein blauer Himmel.
Unterwegs hatte Mattes bei einer Kaffeepause mal soeben 20 € an einem Spielautomat gewonnen.
An der Lagune angekommen erwartete uns schon ein Schiff das uns direkt nach Venedig brachte. Leider
war die Anlegestelle etwa 500m vom Markusplatz entfernt und unser Heinz musste mit seinem Rolli
über etliche Brückentreppen gehievt werden. Unser Busfahrer Reinhard kannte sich in Venedig
gut aus und führte die Gruppe am großen Rummel einigermaßen vorbei. Auch kannte er ein
Restaurant wo man gut und preiswert essen konnte. Dies ist in Venedig gar nicht so einfach. Am
späten Nachmittag ging es dann wieder Richtung Kärnten. Zum Glück hatten der Busfahrer
und unser Konsul für ausreichend "Erfrischungsgetränke" gesorgt und es kam schnell Stimmung
auf. Auf der Rückfahrt machten wir einen Abstecher nach San Daniele wo zurzeit das berühmte
Schinkenfest stattfand. Aber unser Busfahrer kannte sich auch dort bestens aus und fuhr durch
San Daniele durch zu der Ortschaft Majano. Dort hielten wir vor einem Lokal dessen Besitzerin
gerade im Begriff war zu schließen. Auf eine höfliche Frage des Präsidenten,
natürlich auf Italienisch, wurde aber blitzschnell der Laden wieder geöffnet. Was
dann folgte war einfach Klasse. Eiskaltes Bier, phantastischer Hauswein und die Hauptsache Schinken.
Schinken aus San Daniele vom allerfeinsten. Teilnehmer die sich zuerst eine Portion teilen wollten
bestellten sich dann aber noch 5-mal nach. Ne Peggy? (Pro Brötchen 200 Gr. Schinken)
Danke an die Degustazione Prosciutto Da Poldo. Ich komme wieder. In Dellach wieder angekommen
wurde natürlich im Vereinslokal noch ein ganz kleiner Absacker genommen.
Samstag
Samstagvormittag ging es dann hoch zur Öden Hütte. Enno hatte die komplette Terrasse
reserviert, von der man einen Herrlichen Blick über das ganze Obergailtal hat. Bekannt
ist die Öden Hütte für ihr ausgezeichnetes Essen. Dies nutzten die
Teilnehmer natürlich ausgiebig aus (das Fassbier natürlich auch). Im Umkreis der
Hütte blühten wilde Orchideen und andere Alpenblumen. Dazu das schöne Wetter,
der Ausblick, das Essen. Einfach Klasse.
Am späten Samstagnachmittag wurde es dann Ernst. Unsere österreichischen Mitglieder Rosi und Herbert Sturm hatten ihren Bauernhof für ein Hoffest zur Verfügung gestellt. Nach vielen Vorbereitungsarbeiten der ganzen Familie Sturm war die Scheune bereit für die Kölner. Damit niemand Hungern musste war beim Dellacher Buschenschank ein heimisches Buffet geordert worden. Und für den Durst? Nun ja, ein "paar" Flaschen Bier sorgten auch da für Abhilfe. Für scharfes aus der eigenen Hausbrennerei sorgte Rosi mit einer Flasche die niemals Leer wurde. Als Discjockey fungierte unser Literat Werner Müllers und es wurde ein schaurig schöner Abend/Nacht. Nur ein paar Stichworte dazu. Mattes als Balu. Mattes und Gerd mit Schaufeln als Gitarren. Enno und Herbert als Funkemariechen. Gabi als Eintänzerin auf dem Tisch. Herbert und Söhne auf einem Balken zum Belastungstest. Ergebnis: Kaputt. Mitglieder des Gemeinderates (Jakob, Bernd und Sepp) ließen auch ihre Haxen in Mariechen-Manier schwingen. Kurz noch einmal, es war wunderschön. Großen Dank dafür an Rosi und Herbert Sturm und hoffentlich ist auf ihrem Ferienhof alles ganz geblieben.
Sonntag
Sonntagvormittag waren alle wieder einigermaßen frisch und es ging auf die Zollneralm.
Einige gingen selbst nach dieser Nacht auf der Alm angekommen zu Fuß über die Zollner
Höhe zur Rosseralm. Andere
wiederum fuhren bis fast vor die Hüttentür und bewegten sich keinen Schritt mehr
(na ja Mattes und Gerd, verständlich nach dieser Nacht). Viele machten aber bei der Wanderung
zum Zollnersee mit. Wobei einer, getrieben von einem größeren menschlichen
Bedürfnis, auf der Suche nach einer Abkürzung zurück zur Zollnerseehütte
etwas ins steile Gelände geriet. Das Bedürfnis geriet in Vergessenheit und Enno holte
ihn da raus. (Armer Bötti) Auch hier hatte Enno vorab Essensspezialitäten geordert.
Der Hüttenwirt Andy kochte ein deftiges Frigga (Speck, Eier, Zwiebel, Käse) und seine
Manuela sorgte für Getränkenachschub. Auf der Rosserhütte erwartete uns dann schon
Jock mit seiner Quetsch und Rudi mit seiner Trompete. Nach einem kleinen kühlen Getränk
und etwas Käse ging es dann wieder ins Tal. Natürlich wurde dieser Tag dann
gebührend in unserem Vereinslokal, Gasthof Lenzhofer, abgeschlossen.
Montag war dann Ruhetag angesagt. Einige machten aber trotzdem Wanderausflüge in die Umgebung oder
mussten sich auf den Heimweg machen. Leider hieß es dann am Dienstag aber für
alle ab nach Hause.
Aber Vorsicht Dellach. Wir kommen wieder.
























































